Verdauung

Zöliakie - Reflux / «Sodbrennen» - Divertikel - Colitis Ulcerosa / Morbus Crohn

Zöliakie

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Gluten ist ein Protein, welches in Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste vorkommt. Bei den Betroffenen führt dies zu einer chronischen Entzündung des Dünndarmes (Darmzotten). Bauen sich die Darmzotten ab, kommt es meist zu einer Malabsorption mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen. Die Therapie besteht in einer lebensbegleitenden, glutenfreien Ernährung.

Auch wenn dazu viele Informationen frei zugänglich sind, ist es dennoch wichtig, dass sich Betroffene fachkompetent und professionell beraten lassen. So können Themen wie z.B. Unklarheiten bezüglich der Deklaration / Gesetzgebung, aber auch die praktische Umsetzung im Alltag (Rezepte / Bezugsadressen/ Tipps und Tricks bei beim Kochen etc.) praxisorientiert aufgearbeitet werden.

Als Mitglied der Fachgruppe Zöliakie des SVDE können wir Ihnen unser spezialisiertes und stets aktuelles Wissen im Umgang mit einer glutenfreien Ernährungsweise kompetent und praxisorientiert weitergeben.

Reflux / «Sodbrennen»

Das regelmässige Aufstossen von saurem Magensaft in die Speiseröhre wird als Reflux oder umgangssprachlich oft auch als «Sodbrennen» bezeichnet. Dies kann zu Unpässlichkeiten und Schmerzen und in schwereren Fällen auch zu einer Speiseröhrenentzündung führen.

Durch die Reduktion des Alkoholkonsums und des Körpergewichts sowie durch eine medikamentöse Behandlung kann die Säureproduktion gesenkt und der Abfluss der Säure gefördert werden. Obwohl aussagekräftige Studien dazu fehlen, hat die Praxis gezeigt, dass in vielen Fällen die Beschwerden durch gezielte und individualisierte Ernährungsmasshamen deutlich reduziert werden können.

Divertikel

Divertikel sind Ausstülpungen des Dickdarms. Vermehren sich in diesen Ausstülpungen Darmbakterien, kann es einer Darmentzündung kommen, einer sogenannten Divertikulitis. Dabei spielt die Ernährung und die Lebensgewohnheiten eine entscheidende Rolle. Man weiss, dass es vor allem die Ballstoffe (Nahrungsfasern) sind, welche den Darm und den Stuhlgang normalisieren und so verhindern, dass sich Divertikel im Darm Bilden und entzünden.

Wie genau die richtige Ernährung bei Divertikeln jedoch aussieht, richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Bei schmerzhaft entzündeten Divertikeln - einer akuten Divertikulis - ist es wichtig den Darm zu entlasten und eine ballaststoffarme Ernährungsweise einzuhalten. In den meisten Fällen wird zudem eine Antibiotika-Therapie vom Arzt eingeleitet und evtl. sogar einige Tage komplett auf feste Nahrung verzichtet.

Klingt die Entzündung ab, beginnt der Kostaufbau und nach und nach können immer mehr Lebensmittel wieder in den Speiseplan eingebaut werden. Ziel ist es, langfristig eine ausgewogene, leicht verdauliche aber dennoch nahrungsfaserreiche Ernährungsweise anzustreben. Eine professionelle Ernährungsberatung gibt ihnen Sicherheit und kann Sie auf diesem Weg begleiteten.

Colitis Ulcerosa / Morbus Crohn

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn gehören zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Obwohl es sich um eine Darmerkrankung im Verdauungstrakt handelt, sind die Ursachen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen nicht ernährungsbedingt.

Es lassen sich jedoch Ernährungsfaktoren feststellen, welche die Entstehung der Erkrankung und den Krankheitsverlauf (u.a. Häufigkeit und Schweregrad der Schübe) etwas mitbeeinflussen. Auch Ängste gegenüber der Nahrungsaufnahme und durch Verluste bei starkem Durchfall kommt es bei Betroffenen immer wieder zu Mangelerscheinungen (u.a. Eisen, B12, Calzium, Magnesium).

Wichtig ist daher meistens auch die gezielte Einnahme von ausgewählten Trinknahrungen und eine individuell auf den Krankheitsverlauf abgestimmte Ernährungstherapie. So bekommt der Körper alle notwendigen Nährstoffe - auch dann, wenn es die Verdauungsleistung und der Appetit vorerst nicht zulassen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer geeigneten, medizinischen Zusatznahrungen und helfen Ihnen beim Ausfüllen des entsprechenden Kostengutsprachegesuches für die Krankenkasse.

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Brigitte Christen-Hess BSc. BFH
Ernährungsberaterin SVDE
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